Dienstag, 3. Januar 2023

Januar 2023 - Jahresrückblick: Pflanzenbegegnungen 2022

Die vielen wunderbaren Pflanzenbegegnungen im vergangenen Jahr wecken die Vorfreude auf 2023.


Januar 2023 - Jahresrückblick: Ein Ehrenplatz für die Spitzwegerich-Elfen

Ein Ehrenplatz für die wunderschönen Spitzwegerich-Elfen, die im Rahmen der Ausbildung zur Kräuterfrau / zum Kräuterkundigen 2022, mit der Jahrespflanze Spitzwegerich, entstanden sind! Das Filzen hat den Teilnehmerinnen und mir großen Spaß gemacht.








Samstag, 24. Dezember 2022

Dezember 2022














 
 


 
 

 
 





Allen ein frohes Weihnachtsfest, inspirierende Raunächte und ein glückliches 2023 mit vielen gesunden Wildpflanzen.


Ein herzliches Dankeschön für die vielfältigen Begegnungen, Begleitungen und Erlebnisse in diesem Jahr.

Es genügt vermutlich auf einer einzigen Kräuterführung von mir dabei gewesen zu sein und man hat meine Vorliebe und Begeisterung für den Sauerhonig (Oxymel) als nicht-alkoholische-Tinktur erlebt. Deshalb habe ich ein feines Rezept für eine weihnachtliche Oxymel-Variante für Euch.

Weihnachts-Oxymel
Zutaten:
1 Handvoll Hagebutten, geputzt
1 Handvoll Douglasien-Nadeln
2 Esslöffel geputzte, zerkleinerte Wurzeln der Nelkenwurz
Saft einer Bio-Orange
1 Stange Zimt (grob zerkleinert)
1/2 Vanilleschote (in kleinen Stücken)
1/2 Teelöffel Kardamom, gemahlen
etwa die Hälfte von 1 Stück Sternanis (grob zerkleinert)
600 g Oxymel (Sauerhonig, mit folgenden Anteilen: 3 Teile Honig = 450 g, 1 Teil Essig = 150 g)
Zubereitung:
Alle Zutaten in einen Hochleistungsmixer geben, kräftig mixen und dann in eine Flasche oder ein Glas geben und gut verschließen.
 

3 Tage kühl stellen. Täglich schütteln, damit sich alles gut vermischt.

Dann in saubere Schmuckflaschen aus Glas abfiltern.

Wer ungeduldig ist, kann auch schon gleich nach dem Mixen das Oxymel genießen. Intensiver wird es aber, wenn man es länger ziehen lässt.  

Die Haltbarkeit beträgt 1 Jahr (im Kühlschrank aufbewahren). 

Nach Belieben etwa 1:10 mit Wasser verdünnen. 

Schmeckt köstlich weihnachtlich. Frohes Genießen! 

Von Herzen

Eure Erika

 
 





Mittwoch, 9. November 2022

November 2022 - DWV-Gesundheitswanderführerin

Ich freu mich sehr, denn jetzt bin ich:

"Gesundheitswanderführerin, zertifiziert nach Deutscher Wanderverband"

Also: Let`s go! Jeder Schritt hält fit!


 

 

Donnerstag, 27. Oktober 2022

Oktober 2022 - Hagebutten-Sonnenelixier

Die Hagebutten leuchten immer noch um die Wette und rufen "Sammel mich, ich bin lecker und gesund!" Da kann ich natürlich nicht wiederstehen. 

Für einen guten Start in den Tag und zur Stärkung des Immunsystems sind die Vitamin-C-haltigen Früchte in meinem Hagebutten-Sonnenelixier genau richtig.

In meinem Slow-Juicer entsafte ich (pro Person):
1 handvoll Hagebutten 
1 Stück Kurkuma (
mindestens 4 cm groß)
1 Stück Ingwer (mindestens daumengroß)
1 geschälte Zitrone
1 geschälte Orange
1 Apfel

Am besten die grob zerkleinerten Zutaten abwechselnd in den Entsafter geben und nicht mehr als 2 Hagebutten auf einmal, dann kann die Maschine gut entsaften. 

In den frischen Saft gebe ich noch etwas gemahlenen Pfeffer aus der Mühle und genieße. 

Es schmeckt einfach sooo köstlich und tut sooo gut!!!

Alle Zutaten sind bei mir immer wild, bio oder aus dem Garten.

Hinweise zum Slow-Juicer:
Nur ein Slow-Juicer (auch Kaltentsafter genannt) entsaftet effektiv und schonend.

- Geringe Wärmeentwicklung
:
Beim Pressen erwärmen sich die Saftzutaten kaum, wodurch mehr
Enzyme, Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe erhalten bleiben.
- Weniger Oxidation
:
Die Einwirbelung von Sauerstoff unterbleibt, das schützt Aroma- und Vitalstoffe

- Hohe Saftausbeute
:
Das Auspressen der Zutaten mit Walzen garantiert eine höhere Ergiebigkeit.

- Aromatische Säfte
:
Der Saft schmeckt intensiver und besser.

- Blätter und Gräser
lassen sich in einem Zentrifugalentsafter nur ganz schlecht (oder gar nicht) entsaften.


 






Freitag, 30. September 2022

September 2022 - Hagebutten

Von September bis in den Winter machen die Hagebutten mit ihrem leuchtenden Rot auf sich aufmerksam und sind ein erster herbstlicher Gruß.

Hagebutten sind die Sammelfnussfrüchte der Hundsrose (Rosa canina) und anderer Rosenarten. Mal sind sie eiförmig, mal rund, mal glatt und manchmal auch deutlich behaart. Sie sind fleischig und enthalten in Härchen eingebettete Fürchte, die sogenannten Kernchen.

Das Wort Hagebutte bedeutet übrigens „Heckenfässchen“. Hag kommt aus der althoch-deutschen Bezeichnung für Hecke und Butte für Fässchen.

Will man Hagebutten für einen wärmenden Tee sammeln, so zieht man am besten vor dem ersten Frost los und erntet vorsichtig – wegen der Dornen. 

Hagebutten sind richtige kleine Vitaminbomben und stärken das Immunsystem. 

Die lnhaltsstoffe: 
Das Fruchtfleisch ist außerordentlich reich an Vitamin C (500-1700 mg / 100g!!!), das auch nach Kochen oder Überbrühen noch vorhanden ist – allerdings reduziert! 

Hagebutten enthalten mehr Vitamin C als Sanddorn, Holunderbeeren, Johannisbeeren oder Zitronen.  

Außerdem bieten die Heckenfässchen viele Vitamine (A, K, P, B-Vitamine) sowie Pektin, Fruchtsäuren, Zucker und viele wertvolle Mineralien (Kalium, Natrium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Phosphor). Einen positiven Einfluß auf unsere Gesundheit haben darüber hinaus das enthaltene ätherische Ö und Karotinoide, Gerbstoffe und Schleimstoffe.

Wichtig sind auch die Galaktolipide, die fettlöslich und hitzeempfindlich sind. Sie sind insbesondere in den Kernchen vorhanden und führen zu einer Verbesserung der Beweglichkeit, da sie schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken.
Hagebuttenpulver in Rohkostqualität ist daher ein naturheilkundliches Mittel bei Gelenkbeschwerden, Arthrose und Arthritis.

Die Kernchen haben auch einen hohen Vitamin B-Gehalt (Vitamin B1, B2). Sie werden für einen harntreibenden, entwässernden, nierenanregenden Tee verwendet, der als "Kernlestee" bekannt ist und etwas vanillig schmeckt.

Verwendung in der Wildpflanzenküche:
Tee, Saft, Oxymel (Sauerhonig), süße Fruchtaufstriche, aber auch pikante Zubereitungen wie Ketschup, Spaghettisoße oder in Suppen gekocht,außerdem für Spirituosen (z.B. Hagebutten-Likör)

Geschmack: Das Fruchtfleisch schmeckt an­genehm säuerlich, nach dem Frost süßer. Die Kernchen haben ein vanilleartiges Aroma.

Verwendung in der Naturkosmetik
Darüber hinaus ist die Hagebutte in der Naturkosmetik ein wertvoller Rohstoff zur Narbenpflege sowie für selbstgemachte Well-Aging-Körperpflege.

Haftungsausschluss:
Alle Informationen und Angaben zu Heilkräutern und Wildpflanzen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Sie beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen und gründen auf dem Erfahrungsschatz der überlieferten Volksmedizin und wurden der einschlägigen Fachliteratur entnommen. Sie stellen keine Anleitung zur Selbst-Diagnose und Selbst-Behandlung dar und sollten nicht als therapeutische Hinweise verstanden werden. Bei Erkrankungen ist daher stets ein Arzt oder Heilpraktiker aufzusuchen. Es wird keine Haftung für Forderungen jeder Art übernommen, die mit den gemachten Angaben in Zusammenhang gebracht werden.

 

Hagebutte,  Hundsrose, (Rosa canina)