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Freitag, 7. April 2023

April 2023 - Bärlauch

Bärlauchzeit:
Für mich ist die Bärlauchzeit eine ganz besondere Genusszeit, denn Bärlauch ist ein Fest für meine Geschmacksnerven.

Wer ebenfalls Bärlauch liebt und sammeln geht, sollte dies achtsam tun. Besonders beim Sammeln vom sogenannten Wald-Knoblauch ist Achsamkeit lebenswichtig, da eine Verwechslungsgefahr mit den giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen sowie dem Aronstab besteht .

An Hand folgender Merkmale kann man den Bärlauch eindeutig bestimmen:

- meist zwei Blätter pro Bärlauchzwiebel, die gestielt sind

- die jungen Blätter sind an beiden Seiten eingerollt (haben aber oft noch nicht den markanten Stiel entwickelt)

- der Blattstiele sind hell gefärbt

- die Blattspitzen sind nach hinten gerichtet

- die Blattoberseite ist glänzend

- die Blattunterseite ist matt

- auf der Blattrückseite ist eine deutlich fühlbare Mittelrippe

- wenn man das Bärlauchblatt knickt, dann knackt es

- die paralell verlaufenden Blattnerven treten nur sehr wenig hervor

- weiße, sternförmige Einzelblüten in einem kugeligen Blütenstand

Respektvoller Umgang mit der Natur:
Wer immer nur ein Blatt von den einzelnen Pflanzen sammelt, kann sicher sein, dass es der Bärlauch ist und
lebt länger. Außerdem hat dann die Bärlauchzwiebel Kraft zum Weiterwachsen und im nächsten Jahr ist dann wieder genug Bärlauch vorhanden für allerlei kulinarische Genüsse.  

Mein Rezept für einen köstlichen Bärlauch-Dip oder Brotaufstrich findet ihr im Post vom März 2021.

Und manchmal macht die Natur aber auch, was sie gerade will.
Bei meiner Sammelaktion ist mir ein Bärlauchblatt unter die Finger gekommen, das ausnahmsweise ZWEI Mittelrippen hat, die auf der matten Rückseite und auf der glänzenden Vorderseite ganz deutlich zu sehen sind.

Mittwoch, 31. März 2021

März 2021 - Bärlauch-Cashew-Dip

Bärlauch macht glücklich!!! 

Deshalb sollte man die Bärlauchzeit gut nutzen. Dabei aber achtsam und rücksichtsvoll sammeln.
 

Dies ist eines meiner Bärlauch-Lieblings-Rezepte:

Bärlauch-Cashew-Dip

Zutaten:
100 g Cashewkerne (über Nacht
in ca. 150 ml Wasser eingeweicht)
40 g Olivenöl
70 ml Wasser
1 Teelöffel frischen Zitronensaft
1 Teelöffel Wildkräutersalz (vom Kräuterladen Hollerblüte)
etwa 1 Hand voll sorgfältig gesammelte, grob geschnittene Bärlauchblätter

Zubereitung:
Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit einem Stabmixer zu einem cremigen, grünen Dip mixen. Ich verwende zum Mixen kleinerer Mengen gerne den Personal Blender.

Der Dip schmeckt sooo köstlich zu Karottensticks, frischen Champignons oder anderem Gemüse (z.B. Gurken, Paprika, Kohlrabi, Staudensellerie oder Chicoree). Er lässt sich auch sehr gut als Brotaufstrich verwenden.

Guten Appetit!
 



 

Dienstag, 31. März 2020

März 2020 - Fermentierte Bärlauchknospen für das Immunsystem


Fermentierte Bärlauchknospen für das Immunsystem

In Zeiten von Covid 19 ist es wichtig, dass wir Ruhe bewahren, Hygienemaßnahmen einhalten und unser Immunsystem stärken.

Und ganz besondert wesentlich für das Immunsystem ist der Darm. Und der Darm bleibt oder wird fit durch die Milchsäurebakterien fermentierter Lebensmittel, wie Sauerkraut, Kimchi oder Kombucha.

Deshalb: Fermentieren fürs Immunsystem!!!

 

Zutaten:
etwa 90 g Bärlauchknospen
etwa 220 ml Salzlake (Wasser und 2 % Ursalz)

Zubereitung:
Die Bärlauchknospen waschen und trocken tupfen. Lange Stile abschneiden und am besten naschen.

Die Knospen in ein 350 ml Glas geben, die Salzlake darüber gießen und mit einem Siebeinsatz (oder Glasgewicht) beschweren, um eine Schimmelbildung zu verhindern.

12 Tage bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Danach in den Kühlschrank stellen und geduldig sein. Nach etwa 2 bis 3 Wochen sind die Bärlauchknospen wunderbar fermentiert und lecker. Gerne zwischendurch immer wieder mal probieren.

Auf eine gesunde Darmflora und bleiben Sie gesund!